Unsere Gruppen

Kinder- und Jugendtanz

Dass das Alter keine Hürde für die Bewahrung von Brauch und Sitte ist, dafür ist der Guichinger Brauchtum e.V. das beste Beispiel. Die Kinder und Jugendlichen werden gleich von Beginn komplett in das Vereinsleben integriert und nehmen an diesem mit bewunderswerter Begeisterung und Engagement teil. Getreu dem Motto: „Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme." (Thomas Morus)

 

Tanzen kennt kein Alter

 

Dabei werden vor allem in der allgemeinen Tanzgruppe schon wichtige Grundsteine für die Ausübung von Brauchtum und Tanz gesetzt. In der Vergangenheit konnte der Verein - neben der Erwachsenentanzgruppe - eine Kinder- und eine Jugendgruppe vorweisen. Dem Plattln bzw. dem Goaßlschnalzen widmet sich der Nachwuchs erst ab einem bestimmten Alter, da gewisse körperliche Voraussetzungen anfangs noch nicht gegeben sind.

 

Mittlerweile wurde die Jugendgruppe aufgelöst und mit den Erwachsenen zusammengelegt, da man zu der Ansicht gelangt ist, dass Jung und Alt miteinander ein größeres Potential vorweisen bzw. den Jugendlichen die alten Traditionen besser beigebracht werden können. Schließlich müssen diese irgendwann den Verein weiterführen, weshalb eine frühe Nachwuchsförderung und Integration in die Erwachsenenwelt erforderlich ist. Die Kindertanzgruppe besteht allerdings weiterhin und ruft vor allem bei Auftritte größtes Entzücken bei den Zuschauern hervor, da die Kinder - trotz ihres Alters - schon ein breites Repertoir an Tanzschritten vorweisen können.

 

Die Altersversicherung der Kultur

 

Ob soziales Miteinander und die Bildung einer starken Gemeinschaft oder das Merken und Behalten komplexe Tanzfolgen: Die Möglichkeiten, welche der Tanz den Kindern bietet, ist unendlich reich und bekommt vor allem in den Zeiten, in denen Politik und Gesellschaft den Heranwachsenden immer weniger Kindheit einräumt, zunehmend Bedeutung. Des Weiteren profitieren nicht nur die Kinder von der Nachwuchsförderung. Sowohl Jung als auch Alt nehmen wertvolle Erfahrungen mit sich: "In den Kindern erlebt man sein eigenes Leben noch einmal, und erst jetzt versteht man es ganz." (Sören Kierkegaard)